ITyX User Conference 2012: das Potential der nKI (neue Künstliche Intelligenz)

Schon während der Call Center World und CeBIT haben wir das Thema „Innovationsarmut“ aufgegriffen. Auch die ITyX User Conference beschäftigte sich mit der Frage, wie sich Innovationen in den Prozessalltag der Unternehmen transferieren lassen. Die Keynotes von Prof. Dr. Felix Hampe (Universität Koblenz-Landau) und Dr. Gerhard Wohland (ITyX-Institut für dynamikrobuste Höchstleistung) drehten sich rund um das Thema „künstliche Intelligenz (KI) der zweiten Generation“.

Im Vortrag „Automatisieren statt verstehen – über künstliche Intelligenz und natürliche Dummheit“ beschreibt Wohland zunächst die gescheiterte erste Generation der KI:

http://youtu.be/pMr7pRaajsg

Die „nKI“ (neue Künstliche Intelligenz) der ITyX-Lösungen beschreitet einen anderen Weg: Sie analysiert und verarbeitet Datenströme, ohne dabei den „Umweg über das Verstehen“ zu gehen. Diese Innovation für das automatisierte Abwickeln von Geschäftsprozessen in Unternehmen wird in der Praxis nicht ausreichend genutzt. Wohland hält das nicht für ungewöhnlich. „Am Anfang einer technischen Innovation gibt es nur wenige spektakuläre Anwendungen. Stattdessen dominiert die Frage: Wozu soll das gut sein?“ Sprengstoff und Laser waren lange erfunden, bevor man mit dem einen Airbags auslöste und mit dem anderen die Fehlsichtigkeit des menschlichen Auges korrigierte. „Erst die Verbindung zwischen Technologie und Anwendungsgebiet macht Ideen zu wirklichen Innovationen“, so Wohland.

http://youtu.be/NEDPDGgNSus

So stand denn auch die User Conference unter dem Bild „Erweiterung der Horizonte“. Technische Innovationen bieten enorme Reserven, wenn sie in richtigen Umgebungen eingeführt werden. Dieses Beispiel spiegelte u.a. der Vortrag von Hubertus Marx (faircheck GmbH) wider, der über den Einsatz der ITyX-Technologien zur Betrugserkennung im Schadensmanagement für Versicherungen sprach.  Süleyman Arayan verwies in seinem Vortrag auf die Kunden-Innovationen in der ITyX-Entwicklung: "Seit 2011 stellen wir in gemeinsamen Innovations-Workshops mit unseren Kunden sicher, dass „der Transfer von Innovationen in die richtigen Wirkumgebungen sicher gestellt ist. Denn unsere Kunden haben das beste Gespür dafür, welche Innovation den größten Nutzen generiert.“

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