Merkels KI Masterplan

Zunächst die gute Nachricht: die Bundesregierung wird in den kommenden sechs Jahren insgesamt drei Milliarden Euro bereitstellen, um Deutschland (wieder) unter die führenden Nationen für Künstliche Intelligenz zu bringen. Die Tatsache, dass ein ganzes Bundeskabinett sich zwei Tage für eine Klausurtagung gönnt, um eine Deutsche KI-Strategie zu verabschieden, zeigt eindrücklich, dass die Politik die ökonomische Bedeutung von KI verstanden hat. Und Bitkom Präsident Achim Berg übertreibt sicher nicht, wenn er den potentiellen Einfluss von KI auf unsere Gesellschaft mit den bahnbrechenden Erfindungen von Dampfmaschine und Rad vergleicht.

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Kollege Roboter übernimmt: KI, RPA & Co. – Begriffe, die Sie kennen sollten

Produktionsstätten, Krankenhäuser, Verwaltungen: Egal, hinter welche Kulisse man blickt, immer häufiger übernimmt Kollege Roboter unsere Arbeit. Doch Roboter ist nicht gleich Roboter. Zu welchen Leistungen Maschinen fähig sind, hängt ganz davon entscheidend ab, ob Künstliche Intelligenz (KI) im Spiel ist oder nicht.

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Die Dialogdemenz der Chatbots

Einige haben es gewusst, viele haben es geahnt, die meisten aber waren vielleicht etwas zu naiv: Chatbots leiden unter Dialogdemenz. Sie erfüllen nicht die in sie gesetzten Erwartungen. Noch nicht, zumindest. Das Schlimme ist: sie sind meistens peinlich. Der Kundenservice-Test der Stiftung Warentest hat zutage geholt, was viele schon vermutet haben und worüber ich bereits im Februar diesen Jahres berichtet habe: Virtuelle Kundenassistenten (Virtual Customer Assistants – zumeist als „Chatbots“ bezeichnet) sind uns bis heute den Beweis schuldig, dass sie Kunden wirklich nutzen.

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Welchen Einfluss hat Künstliche Intelligenz auf Finanzdienstleistungen?

Künstliche Intelligenz kommt immer häufiger in Finanzdienstleistungen zum Einsatz. 69 Prozent aller Verantwortlichen bei Finanzdienstleistern aus den Bereichen Data und Analytics nutzen intelligente Softwarelösungen oder haben dies fest vor. Zu diesem Ergebnis führte eine Studie von Forrester Research im Jahr 2017. Damit stehen Finanzdienstleister dem Einsatz künstlicher Intelligenz weitaus aufgeschlossener gegenüber als Entscheider so manch anderer Branche. Müssen sie aber auch: Den etablierten Finanzdienstleistern sind aufstrebende FinTechs auf den Fersen, deren Geschäftsmodelle auf innovativen Finanzdienstleistungen beruhen – Künstliche Intelligenz ist hier fast immer im Spiel.

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Künstliche Intelligenz: Deutsche vertrauen Empfehlungen immer mehr

Künstliche Intelligenz (KI) ist angekommen in der deutschen Bevölkerung. Laut einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage der BITKOM haben 80 Prozent der Bundesbürger den Begriff Künstliche Intelligenz mittlerweile wahrgenommen. Und: Die Allermeisten sind offen für die Kerntechnologie unserer Zeit. Das sind gute Nachrichten für die Wirtschaft. Doch nach einer weiteren Bitkom-Erhebung war KI im Jahr 2017 nur für ein Fünftel aller Unternehmen ein Top-Thema. Und auch in der Politik wird das Thema bisher stiefmütterlich behandelt.

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KI & Digitalisierung: Ein Blick in die Zukunft

Wir befinden uns zweifellos in einer interessanten Ära. Wer 2000 herum enttäuscht war, dass klassische Science Fiction Themen nach wie vor ein Belletristik-Dasein fristeten, kann sich nun darauf freuen, dass lang gehegte Visionen zunehmend Realität werden.

Die Künstliche Intelligenz ist in dieser Entwicklung der wohl faszinierendste und bedeutungsvollste Aspekt. Im Zusammenspiel mit der zunehmenden Automation nimmt uns Cognitive Computing auch die Denkarbeit ab. Neben dem häufig und gern genutzten Beispiel des Watson-Rechners von IBM, der 2011 menschliche Gegner in Jeopardy schlug, existieren weitere eindrucksvolle Belege für die Intelligenz und Leistungsfähigkeit moderner Lösungen. So kann „Amelia“ von IPSoft das komplexe Handbuch einer Erdölförderpumpe in 31 Sekunden nicht nur lesen, sondern auch im Bezug auf den Kontext verstehen und somit selbstständig Anweisungen an Servicemitarbeiter weitergeben.

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