Microsoft will Vertrauen in die ITK-Branche stärken

Vertrauen in die ITK Branche stärkenRaus aus der gefühlten digitalen Depression – Christian P. Illek, Chef von Microsoft Deutschland, stößt an, im Zusammenspiel mit der Politik, an Lösungen zu arbeiten, um das Vertrauen in die ITK-Industrie wiederherzustellen.

Konträr zu den technologischen Innovationen haben die Enthüllungen von Edward Snowden und Wikileaks für reichlich Misstrauen in der Bevölkerung gesorgt. Die ohnehin kritischen Deutschen sehen sich in ihrer vorsichtigen Haltung gegenüber vernetzter Technologie bestätigt. Es droht Lethargie und mangelnde internationale Konkurrenzfähigkeit.

Das Digitale Ökosystem (c) Microsoft

Illek fordert einen neuen Deal, der im Dreiklang Industrie, Politik und Verbraucher entstehen soll. Dabei betont Illek, dass das digitale Ökosystem eine globale Angelegenheit ist und es Aufgabe der Politik sei, international gültige Rahmenbedingungen und Standards in den Bereichen der IT-Sicherheit zu schaffen. Der Microsoft-Vorsitzende sieht es als eines der wichtigsten Ziele an, die geplante EU-Datenschutzverordnung umzusetzen.

Im Bezug auf den eigenen Umgang mit dem Datenschutz betont er, dass Microsoft eine strikte Haltung pflege. So würde er Kundendaten nicht an Regierungen oder andere hochrangige Interessenten herausgeben. Desweiteren helfe er niemandem beim Umgehen der Verschlüsselung. Ausnahme sei ein vorliegender Gerichtsbeschluss, in diesem Falle informiere man den Kunden jedoch über die Herausgabe seiner Daten.

Auf die Transformation von Service- und Kommunikationsprozessen von analogen Systemen hin zu vernetzten Ökosystemen geht auch ITyX CMO Andreas Klug in seinem Whitepaper „Erfolgreich im Digitalen Wandel“ ein. Das Whitepaper wurde frisch zur Branchenmesse CCW 2015 veröffentlicht und steht hier zum Download.

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